Liebe Freunde guter Kommunikation!
Was wird es uns bringen, das neue Jahr 2010? Bereits in den ersten Tagen schreckt die Welt hoch und starrt auf Haiti, auf ein Drama durch ein Erdbeben schlimmsten Ausmaß und hält uns mehr denn je vor Augen, dass nichts beständig ist, dass nichts selbstverständlich ist und, dass von einem auf den anderen Augenblick alles - aber auch richtig - hin sein kann.
Wir wußten es längst, aber wer will das schon wahr haben? Noch dazu ist die Frage berechtigt, wofür es denn überhaupt gut sein soll, uns dieser instabilen (Lebens-) Situation bewußt zu werden, in der wir uns längst und eigentlich immer schon befanden? Kann man ja schon ein bisschen arg verunsichert werden …… soll aber auch hilfreich sein ……… und so kommt denn im neuen Jahrzehnt mehr denn je alles zusammen, was nach bisherigen und konservativen Vorstellungen eigentlich gar nicht zusammen paßt.
Paradoxien zu lösen, das ist also ein Thema für die nächsten Wochen und Monate. Schlägt sich gut nieder in dem doppeldeutigen Satz: “Nichts ist so beständig wie der Wechsel” und läßt uns erkennen, dass es zu den großen Aufgaben der eigenen persönlichen Charakterbildung gehört, sich seiner Klitzekleinheit und Vergänglichkeit bewußt zu werden und doch einen Glauben zu finden, eine Hoffnung und eine Vorstellung, die einen mit Anstand und Würde, erfolgreich und fröhlich durch das Leben trägt - insbesondere dann, wenn der Verstand den “Geist aufgibt” und unsere eigene Machbarkeit mal wieder an ihre vorläufigen Grenzen stößt.
Kann man ja mal ein bisschen daran arbeiten! Und wer Glück hat, über den wird die Einsicht und Erkenntnis und ein neues Verhalten dann auch dank Gottes Gnade oder der glücklichen Fügung seines Schicksals oder, wie auch immer man eine höhere Macht nennen will, herein brechen ohne, dass er nun daran die ganze Zeit nur “hart gearbeitet ” hat.
Bonjour 2010, der Alltag wird uns das bringen, auf das wir unsere Aufmerksamkeit am meisten richten - an Sonn- und Feiertagen aber können wir uns dann davon erholen und die Gelegenheit nutzen, einmal nett und in Ruhe mit uns selber zu sprechen, die Kommunikation mit uns und mit anderen Menschen zu beobachten und uns immer auch wieder der lustigen Sprüche von Murphys Gesetzen zu erinnern, die unter anderem heißen: “Keine Sorge, morgen wird es noch schlimmer!” Oder aber auch mit Dale Carnegie, dem Klassiker aus den 40er Jahren “Sorge Dich nicht, lebe!” - man muss es ja nicht gleich wieder übertreiben!
In diesem Sinne D/I/E ULB-CR.de = Deine/Ihre/Eure
Eifeleule