….am Beispiel von Heinz von Foerster und den Radikalen Konstruktivisten.
Bereits vor über 50 Jahren entwickelten Heinz von Foerster und seine Freunde wie Norbert Wiener, John von Neumann, Margret Mead, Gregory Bateson und viele andere seinerzeitige Führer amerikanischer Wissenschaften, die Kybernetik zweiter Ordnung. Es folgten Jahre spannendster Denke und es entwickelte sich die konstruktivistische Theorie, der u.a. der Modellcharakter jeder Aussage und allen Wissens zugrunde liegt.
“Dit, Dat und Jenes, alles nur Erklärungsmodelle? Nix, auf ewig? Kein Verlaß auf was auch immer? Wer hätte das gedacht?” Und flugs beginnen wir zu ahnen, wenn die Zeiten sich weiter so entwickeln, bäh, dann doch das alles lieber erst einmal als Erklärungsmodell zu “ertragen”. Das sieht mir und Ihnen sicher dann auch ganz nach der viel klügeren Entscheidung aus, als gleich alles wortwörtlich zu nehmen und auf seiner einzigen - und vermeintlich allein selig machenden - Meinung zu beharren, siniert der aufgewachte Leser und stellt trotzig fest: “Bad News haben zwar Hochkonjunktur, aber hier werden Good News bevorzugt!”
So können wir denn mit gutem Gewissen erzählen, dass die Gute Nachricht die ist, dass die Kenntnisse über den Radikalen Konstruktivismus und seine Mütter und Väter nicht vergessen wurden sondern, dass die großartigen Denkleistungen in den kommenden Wochen, Monaten - und wie wir jetzt feststellen - auch noch in den kommenden Jahren - noch viel mehr angewandt werden müssen, als sich dass ihre Finder jemals erträumt haben.
“Erfolg und Wachstum im globalen Wettbewerb werden künftig stark von hoher Anpassungsfähigkeit einer Organisation und ihres Geschäftsmodells abhängen” war der erste Satz vom Ergebnis einer weltweiten Umfrage bei rund 4.000 Führungskräften, die SAP Österreich - dem führenden Anbieter von Unternehmenssoftware - bereits 2005 der Presse zur Verfügung stellte.
Die Gute Nachricht ist also, dass unsere Erkenntnisse immer auch als Erklärungsmodell angesehen werden können, und daher aus der trügerischen geistigen Mausefalle mit dem “Ausschließlichkeits-Speck” ohne Berücksichtigung des Betrachters unbeschadet heraus kommen. - Max Planck läßt grüßen!
Der Wettlauf also um die “allein selig machende Wahrheit und Richtigkeit” von dem, was auch immer zur Debatte steht oder stand, ging bereits vor über 100 Jahren zu Ende. Immer mehr Menschen scheinen dies nun zu bemerken - und sie merken auch, wie tröstlich es außerdem ist, dass diese Erkenntnisse und dieses Wissen, den erfolgreichen und nachhaltigen Umgang mit sich Selbst und seinen Vorstellungen und mit den Anderen und ihren oft auch anderen Vorstellungen, ganz erheblich erleichtert! Anders ausgedrückt:
Gute Kommunikation von Mensch zu Mensch - beeing human also - wird durch die Anwendung der Grundsätze des Radikalen Konstruktivismus ganz erheblich gefördert. Sie, die Grundsätze des Radikalen Konstruktivismus erleichtern das Miteinander kolossal und tragen ganz erheblich bei zur verbesserten Gesundheit und zu vermehrter Freude, zu nachhaltigem Erfolg und zu einem langen, selbstbestimmten Leben im Freundes- und Familienkreis, in Firmen und Non Profit Unternehmen, bei Spiel, Sport und Spaß und so weiter und so weiter.
Und da sind wir denn im Hier und Jetzt wieder bei unserer Überschrift angekommen: “Der Köder muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler!” Wer nicht den richtigen Köder im Köcher hat, der möge auf den Fisch verzichten und sich einen anderen Braten suchen dem der “Köder” schmecken könnte, den er zu bieten hat!
“Probieren geht über studieren”, sagt uns der kluge Volksmund und von meiner klugen Mutter (Gott hab sie selig!) hier ihr liebstes Zitat: “Man wird so alt wie eine Kuh und immer lernt man noch dazu!”
Doch die Good News gehen noch ein bisschen weiter, denn so wie jeder gute Angler gelernt hat, dass unterschiedliche Köder und Angeln im Gepäck zu haben, seine Aussicht auf Erfolg erhöht, genau so gibt es im Bereich der Guten Kommunikation - also des erfolgreichen, nachhaltigen und gesundheitsfördernden Umgangs und Miteinander von Mensch zu Mensch - ein paar nützliche Kenntnisse, die ohne weiteres nachzulesen sind bei:
Heinz von Foerster in KybernEthik” - Merve Verlag Berlin 1993 - Reihe: Internationaler Merve - Diskurs Bd.180 - 175 S., kartoniert, broschiert, 10 Fotos - Preis: 10,50 € - ISBN: 3-88396-111-6